Montag, 25. März 2013

Wie wir zum Border Terrier fanden ...

Eigentlich sollte es ein Labrador sein

Der Hundetraum ist in unserer Familie schon alt. Eigentlich wollten wir immer einen Labrador und neckten uns höchstens noch betreffend der Fellfarbe. Unser Sohn Alexander hat einen echten Hundefreund "Rexy" und daher sollte es ein Border Collie werden. Meine Tochter möchte lieber keine zu grossen Hunde.

Eine gute Tat aus dem Tierheim

Plötzlich hatte ich die Idee, eine gute Tat zu tun und dachte an einen Mischling aus einem Tierheim. Einen Abend lang las ich die traurigen Hundeschicksale aus den Tierheimen und damit beschrieben Aufgaben: Mal nicht mit Kinder, nicht mit Katzen, hat es nicht mit anderen Hunden, unbestimmte Herkunft, ...

Dieser "Leseabend" war für mich ein eindrückliches Erlebnis, stimmte mich traurig und machte mich betroffen; wie viele Menschen sich ungenügend vorbereiten oder gar die Hunde schlecht behandeln. Eigentlich wollte ich ein solches Hundeschicksal brechen und in unsere Familie aufnehmen.

Jedoch hat mich der Mut verlassen: Schliesslich sind wir "Hundeanfänger", zwar gewissenhaft jedoch unerfahren und erst noch mit Kindern. Daher verwarf ich die Idee, einen Hund aus dem Tierheim zu holen.

Border Terrier am Campen

Im Sommer 2012 reisen wir nach Ravenna in die Campingferien. Nach einer Woche parkierte auf dem Platz neben uns Leontine und John aus Holland. Begleitet wurden die beiden von den tollen Border Terrier Kyra und Spanky.

Die Kinder waren aus dem Häuschen, solche tolle Hunde und gleich noch als Nachbarn. John ist in Holland Hundetrainer und hat viel Erfahrung, so hatten wir die Gelegenheit die Hunderasse Border Terrier kennenzulernen. Besonders beeindruckte mich, dass dieser relativ kleine Hund während der Jagd neben einem galoppierenden Pferd mithalten kann. Zudem gefiel mir das hübsche "Fischotter-Gesicht".



Spaziergänge am Strand

Ab diesem Zeitpunkt durften die Kinder John, Leontine, Kyra und Spanky auf den Spaziergängen am Strand begleiten und natürlich die Hunde führen. So haben wir uns für den Border Terrier begeistert.

Vielen Dank Leontine und John, dies war ein schöner "Hunde-Urlaub"!



Zurück aus den Ferien kauften wir uns ein Buch "250 Hunderassen" und lasen uns im Internet von und über Border Terrier. Der Border Terrier ist aktiv und soll beschäftigt werden. Dies soll unser Hund werden!


Suche einer Border Terrier Zucht

Insbesondere in Deutschen Hunde-Foren sind die Unterschiede von "Produzenten" und "Züchter" erklärt und diskutiert. Damit war für uns klar, wir legen grossen Wert auf die Auswahl des Züchters und nehmen uns genügend Zeit dazu.

Auf der Internetseite http://www.terrierclub.ch/border.htm fanden wir ein Verzeichnis von Züchtern. Der nächstgelegenen Zucht in Aeschi (bei Spiez) steht auf der Internetseite, dass die Hündin leider verschollen sei und in Bern zur Zeit keine Welpen geplant seien. Daher klicken wir auf die Webseite der Border Terrier Zucht "Cheriothills", betrieben Internetrecherche und konnten einen guten Eindruck gewinnen.

Nach einem Anruf war klar, dass wir die Züchterin besuchen dürfen. Bei einem spannenden Besuch lernten wir die Meute kennen. Dabei waren auch andere Hunderassen und Katzen, zudem bildete die Züchterin auch Polizeihunde aus. Wir verweilten einige Zeit und wussten dies wird unsere Züchterin. Persönlich finde ich es lobenswert, dass die Züchterin ebenfalls die Kunden persönlich kennenlernen will und auch absagt, falls die Menschen nicht zu den Hunden passen.

Bekanntlich ist das Problem in der Regel am oberen Teil der Leine.  ;-)

Wie habt ihr eure Zucht gefunden? - Schreibt doch rasch einen Kommentar ...

1 Kommentar:

  1. Das ist ein toller Blogbeitrag, finde ich!
    Schreibe doch noch weitere solche super Einträge...

    Julia .B

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